Das Motto des Umwelttags 2026 „Umweltschutz bringt was. zusammen“ – dieser Punkt nach „was“ ist kein Tippfehler. Er ist ein Atemzug. Eine Pause, bevor wir gemeinsam weitergehen.
Denn genau das erleben wir in unserer Arbeit als Institut für Klimapsychologie täglich: Klimaschutz ist kein rein technisches Problem. Es ist ein menschliches. Und Menschen handeln nicht aus Fakten heraus, sondern aus Gefühlen.
Was fühlen wir eigentlich, wenn wir an Klimawandel denken?
Ohnmacht. Trauer. Überwältigung. Manchmal auch Wut oder die dumpfe Erschöpfung, die entsteht, wenn das Problem zu groß und der Einzelne zu klein erscheint.
Diese Klimaemotionen sind keine Schwäche. Sie sind ein Signal. Ein Hinweis darauf, dass uns die Erde nicht egal ist.
Und genau hier liegt die Kraft, die wir im Institut für Klimapsychologie freilegen wollen: Wer seine Klimaemotionen versteht, kann handeln. Wer nicht allein damit ist, kann durchhalten.
„Bringt was. zusammen“ – das ist für uns kein Slogan, sondern ein psychologisches Programm.
✅ Zusammen sprechen, was uns belastet
✅ Zusammen Handlungsspielräume sehen, wo Einzelne nur Ohnmacht spüren
✅ Zusammen Klimaschutz nicht als Verzicht erleben, sondern als Verbindung
Morgen, am 5. Juni, laden wir euch ein: Sprecht mit jemandem darüber, was euch beim Thema Klima bewegt. Was ihr fühlt. Was euch hemmt. Was euch antreibt. Das ist kein kleiner Schritt. Das ist der erste!